Mein innerer Elvis

„Es gibt Bücher, die kommen ganz leicht und harmlos daher, haben es aber faustdick hinter den Ohren.“ 

Hartmud El Kurdi, Die Zeit

Schöffling & Co. 2010

Taschenbuch: Fischer 2012

2011 Nominiert für den Oldenburger Kinder- und Jugendliteraturpreis 

2010 Ausgezeichnet mit dem Luchs des Monats Oktober

Ich liebe Elvis. Er macht die beste Musik, die ich in meinem ganzen Leben gehört habe. Ich kenne Elvis aus dem Fernsehen, wo eine Dokumentation über ihn lief. Am Anfang fand ich das ziemlich langweilig und habe nur nicht umgeschaltet, weil ich eine Magengrippe hatte und mir bei jeder Bewegung noch schlechter wurde. Ich habe einfach dagelegen und auf den Fernseher gestarrt, den Mama mir eingeschaltet hatte, damit ich nicht so alleine bin. Elvis wurde in der Dokumentation immer fetter, was von dem ganzen Alkohol kam, den er getrunken hat. Das schwemmt auf, wie der Sprecher sagte. Außerdem war er fresssüchtig und aß einmal zwanzig Hamburger vor einem Konzert, nur um sie gleich wieder auszukotzen. Als ich das hörte, musste ich mich sofort zu der Schüssel vor meinem Bett runterbeugen. In dem Moment habe ich plötzlich eine tiefe Verbundenheit mit Elvis gespürt. 

„Nur selten findet man ein Buch, das so genau, geradezu erbarmungslos und dennoch auch so witzig davon erzählt, was es heißt, erwachsen zu werden.“

Silke Schnettler, FAZ

„Ich habe lange keinen so kuriosen, liebevollen, lustigen Familienroman gelesen.“

Antje Deistler, WDR 2

„Die Dialoge sind so köstlich, dass man sich selbst zurückgesetzt fühlt in die Zeit der eigenen Jugend.“ 

Melissa Beyel, Deutschlandfunk

„Egal ob Roadtrip, Entwicklungsroman oder literarische Musikbox voller Anspielungen und Zitate: MEIN INNERER ELVIS bringt den Rock’n’Roll leichtfüßig zurück in die Literatur.“

Kai Budler, StadtRadio Göttingen 

„Die Szene, in der Antjes und ihr Vater nach einem Streit in einem Musikgeschäft landen und Antje eine Gitarre ausprobiert, ist eine der rührensten und gleichteitig unsentimentalsten, die ich je gelesen habe.“

Hartmud El Kurdi, Die Zeit

„Wie schon Scheerers Erstling „Mein Vater, sein Schwein und ich“ ist auch „Mein innerer Elvis“ geprägt von einem Humor, der stetig an der Grenze zum Absurden kratzt. […] Ganz nebenbei und mit leichter Feder thematisiert Jana Scheerer Ess-Störungen und verzerrte Körperwahrnehmung von Heranwachsenden.“ 

Frank Schorneck, Culturmag

Mein innerer Elvis in Übersetzung

Slovenien – MIŠ založba 

Russland – Samokat

Mein innerer Elvis auf der Bühne

Mein innerer Elvis, Junges Schauspiel am Deutschen Theater Göttingen, Spielzeit 2011/12 

„Eine umjubelte Uraufführung erlebte am Sonnabend, 8. Oktober, „Mein innerer Elvis“, ein Einakter nach einem Roman von Jana Scheerer (Jahrgang 1978), im Deutschen Theater in Göttingen. Zwischen Presley-Songs und kunterbuntem Abenteuertrip entpuppte sich Joachim von Burchards gefühlvolle Inszenierung als anrührende Reise eines jungen Mädchens, das verzweifelt auf der Suche nach sich selbst und seiner Bestimmung ist.“

Indra Hesse, Göttinger Tageblatt

Mein innerer Elvis, Theaterclub Oberhausen, Spielzeit 2013/14 

Trailer unter: https://www.youtube.com/watch?v=jWhSlii4pjQ